Chronik

Die Vereinsgeschichte des Sportanglerverein Erholung Effeld

In Effeld, nahe der Rur, mit seinem idyllisch gelegenen Schloss und den vielen kleinen Gewässern nahe der holländischen Grenze, gibt es schon seit langer Zeit Interesse am Angelsport.

So manche Geschichte aus früherer Zeit, von Erlebnissen an der schwarzen Kull und der Rur, weist auf diese Aktivitäten hin.

Ältere Vereinsmitglieder berichten immer wieder von ihren ersten Angelerfolgen an der Rur, wo man als Kind mit einer selbstgebastelten Angel, bestehend aus einem Weidenstock mit angebundener Kordel, einem Gänsekiel und einer umgebogenen Stecknadel manchen kapitalen Fisch an Land beförderte. Jeder passionierte Angelsportler weiß, wie tief sich solche Erfolgserlebnisse ins Gedächtnis einprägen.

Als Ende der 50iger Jahre die Firma Jansen mit dem Kiesabbau im Effelder Bruch begann und dort in Nähe des Waldes ein schöner See entstand, wurde am Stammtisch oft diskutiert, diesen See als Angelsportgewässer anzupachten. So reifte langsam der Gedanke, einen Angelsportverein zu gründen.

Es fanden sich 10 Effelder Bürger zusammen, die dann am 01.08.1960 bei einer Zusammenkunft den Angelsportverein gründeten. Unter mehreren Vorschlägen wählte man den Vereinsnamen

” Sportanglerverein Erholung Effeld “

Die Gründungsmitglieder des Sportanglerverein Erholung Effeld:

Gerhard Kremers, Ehrenvorsitzender  (verstorben)

Heinz Lehnen, Vorsitzender  (nicht mehr im Verein) 


Willi Lehnen, Sportwart  (verstorben)

Paul-Josef Caron, Gewässerwart   (verstorben)

Willi Caron  (verstorben) 

Hubert Busch   (verstorben)     

Für den Vorstand gab es ein wichtiges Ziel: die Anpachtung des Effelder Waldsees als Vereinsgewässer.

Selbstverständlich stimmten die Effelder Ratsherren unter Bürgermeister Josef Lehnen nach mehrmaligen Verhandlungen dem Antrag zu.

Am 1. Februar 1961 wurde ein Pachtvertrag für 12 Jahre unterzeichnet.

Die wichtigste Voraussetzung für den Aufbau des Vereins war damit geschaffen.

Nun hieß die nächste Aufgabe, diesen immer größer werdenden See mit Fisch zu besetzen. Große Mengen Fische wurden in Wannen und anderen Behältern in Holland an der Maas gekauft und eingesetzt.

Mit Personenwagen der Mitglieder und den Lieferwagen von Busch Hubert und Leo Keulen wurde so manche Fahrt zu den Schleusenwerken an der Maas gemacht, um dort wertvollen Besatz von Weißfischen, Karpfen, Schleien und anderen Fischarten abzuholen.

An den Schleusen der Maas waren die Effelder Sportangler wegen der häufigen Fischeinkäufe bald sehr bekannt.

Von der Fischzucht Rameil aus Köln wurden im Februar 1962 zwölf Zentner Satzfische geliefert und 400 fangreife Regenbogenforellen.
Im Jahre 1963 lieferte die Firma Rosskamp und Kalver 15 Zentner Karpfen und Schleien. Dabei sind die vielen kleinen Besatzlieferungen noch nicht erwähnt. Mit großem finanziellen Aufwand der Vereinsmitglieder wurde der Fischbesatz am Effelder Waldsee vorangetrieben.

Durch Schonzeiten, sowie Fangverbot von Karpfen und Schleien, übten sich die Vereinsmitglieder in Enthaltsamkeit.

Die Zahl der Mitglieder im Verein nahm zu. 1963 zählte der SAV Erholung Effeld, 42 Mitglieder.

30 Erwachsene und 12 Jugendliche.

Die Aufwärtsentwicklung des Vereins wurde im Jahre 1964 jäh gestoppt.

Dem Gemeinderat wurden von Privatpersonen Pläne vorgelegt, das Gebiet um den Effelder Waldsee als Naherholungsgebiet auszubauen. Voraussetzung, diese Planungen zu verwirklichen waren, den Waldsee mit seinem umliegenden Gelände in einem langfristigen Pachtvertrag dem neuen Pächter zu übertragen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu.

Der Sportangelverein gab mit der Zusage, dass auch weiterhin für seine Mitglieder eine langjährige Fischereierlaubnis gewährleistet sei, dass Fischereirecht an die Gemeinde zurück. Die Unterschrift wurde mit der Zusicherung des neuen Pächters und der Gemeindevertreter gergeben, dass in einem späteren Vertrag den Mitgliedern des Angel­vereins eine langjährige Fischereierlaubnis für den Waldsee zuerkannt würde.

Trotz größter Bemühungen des Vorstandes und der Vereinsmitglieder kam es nie zu diesem zugesagten Vertrag. Die dadurch entstandene Verbitterung ist bei vielen Vereinsmitgliedern und Effelder Bürgern bis in die heutige Zeit hin verblieben. Der schöne Effelder Waldsee war für die Vereinsmitglieder verloren.

Als einziges Vereinsgewässer verblieb die im Jahre 1967 vom Rurverband angepachtete Rurstrecke vom Kempener Steg bis zur Landesgrenze. Eine Rur, die durch Abwässer schwer belastet war, in der durch Fischsterben kaum noch Fischbestände vorhanden waren. Die verbliebenen Fische waren nicht genießbar. Für den Sportanglerverein kam eine schwere Zeit. Immer mehr Mitglieder verließen den Verein. Im Jahre 1971 bestand der Verein nur noch aus 17 Senioren und 5 Junioren.

Doch wie so oft im Leben folgten auf schlechte auch wieder bessere Zeiten.

Im April 1971 konnte in Gesprächen zwischen den Baronessen Freiinnen Anna und Maria von Blanckart und dem Vereinsvorstand, unter der Leitung von Gerhard Kremers, ein neues Gewässer angepachtet werden.
Es war das hinter  Ophoven, nahe der Rur gelegene, ca 30 Ar große, idyllisch gelegene Gewässer an der Dalemerweide. In diesem flachen und stellenweise stark verkrauteten Gewässer wurde so manche schwere Schleie, sowie auch kapitale Hechte an Land gezogen.
Im August 1972 wurden die Fischbestände an der Rur durch ein Fischsterben stark dezimiert. Große Mengen toter Fische trieben die Rur hinunter.Trotz Nachforschungen des Ordnungsamtes konnte die Ursache nicht ermittelt werden.

In den Jahren 1971/72, wurde im Bereich Effeld eine Flurbereinigung durchgeführt.

Dem Sportanglerverein wurde durch das Amt für Agrarordnung und der Gemeinde Effeld die Möglichkeit geboten, ein 3600 qm großes Grundstück zu kaufen. In diesem, mit Pappeln und Weidensträuchern bewachsenen Bruch, war das alte Baalbachbett.

Dieses Grundstück bot die besten Voraussetzungen für den Ausbau eines Fischgewässers.

Eine Voranfrage bei der Stadtverwaltung Wassenberg ergab, dass man gegen den Ausbau keine Einwände habe. Nach eingehender Beratung des Vorstandes und der Vereinsmitglieder wurde 1973 das Grundstück zum Preis von ca. 6000,-DM gekauft.

Nun hieß es für die Vereinsmitglieder die Ärmel hochkrempeln.

In mehreren Arbeitseinsätzen trafen sich alle Mitglieder, das Buschwerk wurde abgeholzt, es wurden Bäume gefällt.

Die großen Pappeln wurden als Nutzholz verkauft. Durch den Grundstückskauf war die Vereinskasse ziemlich leer. Da man aber ausbaggern wollte, stellte Vereinsmitglied Hubert Busch, den Betrag von ca. 3000,-DM als zinsloses Darlehen zur Verfügung.

Die Firma Jansen aus Dremmen wurde mit den Baggerarbeiten beauftragt. Es wurde mit dem Ausbaggern begonnen.

Hierbei ergaben sich große Probleme. Das schwere Gerät konnte sich auf dem weichen, lehmigen Boden kaum halten. Es war auch nicht in der Lage, die schweren Wurzelstöcke der abgeholzten Pappeln aus dem Boden zu entfernen. Mit Hilfe einer schweren Winde und Ketten wurden die Wurzeln aus dem schlammigen Boden gezogen. Nach einer Unterbrechung konnte durch Vermittlung von Paul Josef Caron die Firma Erwin Forger aus Uevekoven für die weiteren Baggerarbeiten gewonnen werden. In mühsamer Arbeit wurde mit dem Wurfbagger das Gewässer mit einer Fläche von ca. 90m Länge und 15m Breite erstellt. 

In den Vorstandswahlen 1974 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der bis dahin amtierende Kassenwart Heinz Lehnen aus Steinkirchen wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Er löste den langjährigen Vorsitzenden Gerhard Kremers ab, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt hatte.
An dem neuen Gewässer an der Backesweide wurden in vielen Arbeitsstunden der Mitglieder die Ufer befestigt. Es wurden Wege rund um das Gewässer angelegt. Sträucher und Bäume wurden unter Anleitung von Oberförster Langner angepflanzt. Eine Ortsbesichtigung durch die untere Landschaftsbehörde ergab keine Beanstandungen.

In den Vorstandswahlen 1976 stellte sich der 1.Vorsitzende Heinz Lehnen nicht mehr zur Wahl. Zum neuen Vereinsvorsitzenden wurde Walter Heinrichs aus Wassenberg gewählt. Im Frühjahr wurden in das Vereinsgewässer an der Backesweide 200 kg maßige Rotaugen eingesetzt. In einer außerordentlichen Hauptversammlung erhielten auf Antrag des Vorstandes die beiden früheren Vorsitzenden Gerhard Kremers und Heinz Lehnen für ihre besonderen Verdienste und 15 jährige Vorstandsarbeit das Ehrenzeichen in Silber des VDSF.
Diese Ehrungen überreichte der Bezirksvorsitzende Goswin Kohnen. In dieser Sitzung verabschiedete man auch eine neue Vereinssatzung, die den Verein in steuerlicher und vereinsrechtlicher Hinsicht besser absichert. Da das Vereinsgewässer Dalemerweide hinter Ophoven stark verkrautet war und nur eine Wassertiefe von ca.0,60 m hatte, wurde beschlossen, das Gewässer ausbaggern zu lassen.
Die Kosten sollten durch eine Sonderzahlung von 50,-DM pro Mitglied gedeckt werden. Mit dem Eigentümer Baron von Blanckart wurde dieses besprochen und gleichzeitig wurde ein neuer langfristiger Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 1976-1992 abgeschlossen. Die einzige Auflage war, um das Vereinsgewässer einen neuen Einfriedungszaun zu errichten. Im Mai 1977 rückte die Firma Florack aus Heinsberg mit einem riesigen Wurfbagger und 2 Geländewagen an. In 5 Tagen hatte das Gewässer ein neues, schönes Aussehen erhalten.
Leider reduzierte sich die Wassertiefe durch den Kies­untergrund nach dem Ausbaggern von 2,30 m auf 1,60 m. Mit großem Einsatz wurde ein neuer Zaun errichtet und um das Gewässer neue Wege angelegt. Der Wunsch vieler Mitglieder war, an dem Gewässer an der Backesweide eine Schutzhütte zu errichten. Jedoch wurde hierzu keine Genehmigung erteilt. Durch Gespräche mit dem Vorsitzenden des Heimat-, Verkehrs- und Verschönerungsvereins Ludwig Esser, sowie dem Vorsitzenden des Schwalm-Nette-Verbandes Willi von der Beek (beide aus Wassenberg) wurde erreicht, dass auf dem Vereinsgrundstück, direkt am Gewässer, eine große Schutzhütte des Schwalm-Nette Verbandes errichtet wurde.

Diese Hütte bietet bei Unwetter Anglern und Spaziergängern gleichermaßen Schutz. An beiden Vereinsgewässern wurden große, schwere Holzschilder errichtet, mit der Aufschrift

  “Vereinsgewässer des Sportanglerverein Erholung Effeld.”

Zur Aktivierung des Vereinslebens wurde durch Beschluss des Vorstandes festgelegt, in jedem Jahr mehrere Angel­wettkämpfe zu veranstalten.

 Die so ermittelten Vereinsmeister waren: 

1977      Franz v.d. Dolder
1978      Helmut Busch
1979      Peter Dohmen
1980      Walter Heinrichs
1981       Jürgen Bohnen
1982      Jürgen Bohnen
1983      Gert Bohnen
1984      Jürgen Bohnen
1985      Gert Bohnen

Durch Gespräche mit dem Vereinsvorsitzenden Heinz Schiefke vom ASV Petri Heil Wassenberg, Günther Held vom Fischereiverein Kempen Ophoven und Walter Heinrichs vom Sportanglerverein Erholung Effeld wurde 1977 vereinbart, die Rurbezirke der Vereine gemeinsam zur Ausübung des Angelsports zu nutzen. Durch Initiative des SAV Effeld beim Rurwasserverband wurde diese Vereinbarung rechtskräftig. Somit stand für die Angler der 3 Vereine die Rur von der Orsbecker Brücke bis zur Landesgrenze zurVerfügung.

Im September des Jahres 1977 wurde die Rur durch ein weiteres Fischsterben betroffen. Zwischen weißem Schaum trieben große Mengen toter Fische die Rur abwärts. Auch diesmal blieb die Ursache unbekannt. Im Herbst 1978 wurden die Vereinsgewässer Backesweide und Dalemerweide mit 800 fangreifen Schleien und je 3000 Glasaalen besetzt.

In der Jahreshauptversammlung 1977 wurde der Aufbau einer neuen Jugendgruppe beschlossen. Die Leitung und den Aufbau dieser Jugendgruppe wurde Jugendwart Peter Peggen übertragen, der sich dieser Aufgabe mit großem Einsatz widmete.

18 angelsportinteressierte Jugendliche wurden in der Folgezeit jeden Samstagnachmittag durch den Jugendwart mit Unterstützung des Vorsitzenden und anderer Vorstands­mitgliedern in Praxis und Theorie angeleitet. Schon bald zeigten sich die Erfolge.

Die in jedem Jahr ausgetragene Jugendstadtmeisterschaft konnte von den nachfolgend aufgeführten Jugendlichen des SAV Effeld gewonnen werden.

Jugendstadtmeister:

1978     Helmut Busch
1979     Jürgen Bohnen
1980     Frank Bohnen
1983     Bernd Heinrichs
1985     Bernd Heinrichs 

Seit 1979 werden in regelmäßigen Abständen an den Vereinsgewässern durch den Vorsitzenden Gewässerunter­suchungen durchgeführt.

1980 feierte der SAV Erholung Effeld sein 20 jähriges Bestehen.

An diesem Festabend wurden die Gründungsmitglieder Gerhard Kremers, Paul Josef Caron, Hubert Busch,Willi Caron und Heinz Lehnen mit dem Vereinsabzeichen in Silber ausgezeichnet. Erstmals wurde den Mitgliedern ein eigenes Vereinsabzeichen angeboten. Dieses zeigt das neu entworfene Vereinswappen des SAV Erholung Effeld.
Durch den Rurwasserverband und auch durch Eigentümer von Gewässern konnte man erfahren, dass bereits 1979 über die Bildung einer Rurgenossenschaft gesprochen wurde.

Seitens der Angelsportvereine, die Ruranpächter waren, bestand natürlich großes Interesse, auch weiterhin als Pächter berücksichtigt zu werden. So trafen sich die Vereinsvorsitzenden der Rurvereine, um über die neue Situation gemeinsam zu beraten.

Allen Vereinen war klar, dass man als einzelner Verein nur geringe Chancen habe, um gegen kapitalkräftige Einzelbieter antreten zu können.

Aus dieser Perspektive betrachtet, gab es nur eine Möglichkeit um da mithalten zu können und zwar, dass sich alle ruranliegenden Vereine zu einer Gemeinschaft zusammen­schließen.
Nach mehreren Zusammenkünften der Vorstände aus den Stadtgebieten Wassenberg und Heinsberg war es dann am 2. März 1982 soweit.

Die Interessengemeinschaft “Untere Rur” wurde ins Leben gerufen.

Durch die Interessengemeinschaft Untere Rur, in der acht Vereine mit fast 600 Mitgliedern zusammengeschlossen sind, konnte dann 1983 ein Vertrag über die Nutzung der Rurstrecke von der Schanz in Ratheim bis zur nieder­ländischen Grenze geschlossen werden.

 

Im gleichen Jahr konnte nach Gesprächen mit der Stadt Wassenberg ein Gestattungsvertrag über die fischereiliche Nutzung von 2 Baggerseen im Forster Feld abgeschlossen werden.
Dieser Vertrag bot unseren Mitgliedern gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern des ASV-Petri Heil Wassenberg und des ASV Orsbeck Luchtenberg ein erweitertes Gewässerangebot. Dieses Angebot bestand für unsere Mitglieder nun aus der großen Rurstrecke, den beiden Vereinsgewässern Dalemerweide, Backesweide und den beiden Baggerseen.

In mehreren Arbeitseinsätzen wurden an den Baggerseen Angelplätze angelegt und Schilf angepflanzt. Dabei zeigte vor allen die Vereinsjugend besonderen Einsatz. Eine finanziell große Aufgabe bestand darin, die großen Baggerseen mit Fisch zu besetzen.
Es wurden von 1983 bis 1985 folgende Fischarten eingesetzt:

1983   200Kg Regenbogenforellen
1983   250 kg Karpfen
1983   500Kg Mischsortierung
1984   350 Kg Rotaugen und Brassen
1985   350 Schleien und Karpfen

Die Kosten dieser großen Besatzmenge von gesamt 33 Zentner wurden aus der Gemeinschaftskasse der 3 Vereine finanziert.

In der Jahreshauptversammlung 1983 wurde Willi Lehnen aus Steinkirchen mit dem Verbandsabzeichen in Gold für 40jährige Verbandsmitgliedschaft und Paul Josef Caron mit dem Verbandsabzeichen in Silber für 15 jährige Mitarbeit im Vereinsvorstand ausgezeichnet. Der Kassenwart Martin Becker aus Steinkirchen wurde für besondere Verdienste mit einem Buchgeschenk geehrt. In der Jahreshauptversammlung 1984 wurde Franz van den Dolder aus Effeld mit dem Ehrenzeichen in Silber des Sportfischerverbandes ausgezeichnet.

Das Gewässer an der Backesweide hinter Effeld veranlasste den Verein in jedem Jahr zu kostenaufwendigen Instandhaltungsarbeiten.

Immer wieder brach die mit Holzplanken befestigte Uferböschung ein.

Für die Fischbestände gab es an heißen Sommertagen große Probleme. Durch die geringe Wassertiefe erwärmte sich das Gewässer sehr schnell, was zur  Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Wasser führte.

Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen litten die Fische.

Auf Vorschlag des Vorstandes wurde in der Jahres­hauptversammlung 1984 der Beschluss gefasst, das Gewässer tiefer auszubaggern und seine Form zu verbessern. Außerdem sollte durch eine flache Krautzone in dem Gewässer ein Gebiet geschaffen werden, wo die Fische den Laich abstreifen können und die Brut Schutz findet. Die Firma Florack aus Heinsberg war die einzige Firma, die sich an diese schwere Aufgabe heranwagte. Der Kirchenvorstand der St. Martini-Pfarrei aus Effeld erteilte die Erlaubnis, in einer Vertiefung auf dem Grundstück gegenüber dem Gewässer, den Erdaushub abzukippen und zu planieren.

Auch mit dem Eigentümer und Pächter des Nachbargrundstückes konnte man sich einigen.
Gegen Zahlung der Pachtgebühr wurde das Befahren des Nachbargrundstückes gestattet.

Am 16.8.1984 rollte der schwere Teleskopbagger an


In einwöchiger Baggerarbeit wurde das Gewässer rundum ausgebaggert. Mit 2 LKW’s wurde die ausgebaggerte Lehmerde abgefahren. Alle Uferböschungen wurden erneuert. Der größte Teil des 2x30m-3m Tiefe gebracht.
Die flache Laichzone wurde mit Schilf und Seerosen, der Damm an der Westseite mit Wildrosensträuchern und Weidenbäumen bepflanzt.
In über 100 Arbeitsstunden verrichteten die Mitglieder harte Arbeit.
An den Böschungen säte man  Gras ein und legte neue Wege an.
Im Frühjahr setzten wir an der Backesweide 200 kg Rotaugen und Brassen ein.
Anfang des Jahres 1985 zählte der Verein 70 Mitglieder; 52 Senioren und 18 Junioren

 
Anlässlich des 25 jährigen Bestehens veranstalteten wir eine dreitägige Angelfahrt mit der Vereinsjugend an die Lahn.
Unter Leitung des Jugendwartes Peter Peggen, des Vereinsvorsitzenden Walter Heinrichs, den Mitgliedern Herbert Wellage, Peter Bäuerlein und Hans Verhaelen, bereitete man die Fahrt sorgfältig vor. Mit einem Mannschaftswagen und zwei LKW’s, die Hans Verhaelen kostenlos bereitgestellt hatte, ging die Fahrt in Richtung Nassau an der Lahn. Der Angelclub Nassau hatte mit viel Liebe und Mühe ein schönes Programm für die Effelder Angler vorbereitet.

 Gemeinsame Angelwettkämpfe, Besichtigungen und Wanderungen machten diesen 
Ausflug zu einem schönen Erlebnis.
Zum Jubiläumsangeln und einem Angelfest am Gewässer Backesweide lud der Vorstand seine Mitglieder und deren Frauen ein. Viele Mitglieder kamen und brachten auch ihre Frauen und Kinder mit.
Es war ein schöner Nachmittag.
Es wurde bei Essen und Trinken viel erzählt. Eine Verlosung sorgte für einige Überraschungen.

Mit dem Jubiläumsjahr 1985 ging für den Sportanglerverein Erholung Effeld ein gutes Jahr zu Ende.

 

Der Vereinsvorstand im Jubiläumsjahr

Von links: 1. Vorsitzender Walter Heinrichs, Gewässerwart Franz van den Dolder, Sportwart Willi Lehnen, Gewässerwarte Paul-Josef Caron, Josef Gernikeites und Kurt Fahl. Kassenwart Jürgen Otto, Schriftführer Heinz Reinartz, 2. Vorsitzender und Jugendwart Peter Peggen.

 Vereinsmeisterschaft 1979

Sieger Peter Dohmen (vierter von links stehend)

Jugend-Vereinsmeisterschaft 1979
vorn sitzend: Frank Heinrichs, Walter Caron, Norbert Hartmann,
stehend von links:
Jugendwart Peter Peggen, Jürgen Hausmann, Guido Heilmann, Olaf Jöris, Wolfgang Fahl, Bernd Heinrichs, Klaus Ramakers, Vorsitzender Walter Heinrichs

Vereinsmeisterschaft 1983
Vereinsmeister Jürgen Bohnen (dritter von rechts)

 
 
  
Jugend-Stadtmeisterschaft 1985: (von rechts) Stadtsportverbandsvorsitzender
Karl Jungbluht, Klaus Busch (dritter von rechts), Jugendstadtmeister Bernd Heinrichs,
Markus Peggen, Olaf Jöris, Ingo Schmitz und Anton Gilles vom ASV Orsbeck-Luchtenberg 

Die Jugendgruppe des Vereins mit ihren Betreuern nach dem Anangeln 1985.

Alle Vorsitzende des Sportanglerverein Erholung Effeld e.V.

Vorsitzender von 1960 – 1975
Gerhard Kremers  
Vorsitzender von 1975 – 1976
Heinz Lehnen
Vorsitzender von 1976 – 1995
Walter Heinrichs
Vorsitzender von 1996 – 2007
Heinz Henz
 
Vorsitzender  ab 2007
Heinz-Jakob Meyer

Die feierliche Festveranstaltung zum 25-jährigen Vereinsjubiläum fand am 21.02.1986 unter der Schirmherrschaft von Baron Clemens von Blanckart im Haus Ohlenforst in Effeld statt. Viele Ehrengäste waren zum Festabend erschienen. Der Vorsitzende des Sportfischerverbandes Josef Koch mit seiner Gattin, Ortsvorsteher Johan Cremer, Pfarrer Manfred Bub, der Stadtsportverbandsvorsitzende Karl Jungbluht, der Bezirksgruppenvorsitzende Goswin Kohnen, sowie sehr viele Vereinsvorstände der benachbarten Angelvereine. Die feierliche Festrede wurde von Schirmherr Clemens von Blanckart gehalten.

Ein Geschenk der besonderen Art wurde durch den Vorsitzenden des Fischereivereins Kempen-Ophoven, Heinz Henz überreicht. Er hatte unser Vereinswappen als ca. 1 Meter Durchmesser großes Schild malen lassen und überreichte dieses Geschenk im Namen seines Vereins.

Durch den Verbandspräsidenten Josef Koch wurden mehrere Vereinsmitglieder geehrt.

Nach dem Essen sorgte eine schöne Tombola für Überraschungen. Mit Musik und Tanz endete weit nach Mitternacht der schöne Jubiläumsfestabend.

Im Jahre 1986 wurde aus der Jugendgruppe der Angler unter der Leitung von Peter Peggen und Georg Ramackers eine Casting-Gruppe aufgebaut.

Bereits bei der ersten Teilnahme an einem Casting-Turnier in Hahn-Hochdahl konnten unsere Jugendlichen in einigen Disziplinen Siege und vordere Platzierungen erzielen – das gab Auftrieb. Es wurde mit noch mehr Fleiß trainiert. Als gute Betreuer sind dabei auch Klaus Busch und Theo Wolters nicht zu vergessen.

1989 wurde der Casting-Sport in unsere Vereinssatzung aufgenommen.

In den vielen Disziplinen des Casting-Sports wurden von der Effelder Casting-Gruppe großartige Erfolge errungen. Dazu gehören 1 Einzel – und 1 Mannschaftsweltmeister, 4 dritte Weltmeisterplatzierungen, 4 Vize-Europameistertitel, 38 deutsche Meistertitel, 29 mal wurden zweite Plätze und 29 mal dritte Plätze belegt. 19 mal wurden Landesmeistertitel, sowie viele zweite und dritte Platzierungen erreicht.

Die Casting-Gruppe nahm an vielen Einladungsturnieren im In- und Ausland teil. Dabei wurden auch viele Siege und Top-Platzierungen errungen.

Die herausragenden Casting-Sportler waren: Holger Wolters, Markus Peggen, Daniel Ramakers, Andre Jennissen und Damian Grzywotz. In der Gruppe der jüngeren Casting-Sportler zeichneten sich besonders Nicole Lennartz, Stefan und Johannes Wolters sowie Stefan Peggen durch hervorragende Leistungen aus.

Im Jahr 1996 trat Peter Peggen als Casting-Jugendwart zurück. Die bisherigen Trainer und Betreuer Peter Lennartz und Georg Ramakers übernahmen nun den Vorsitz.

Es wurden erfolgreich Casting-Turniere in Effeld veranstaltet und man nahm weiterhin mit gutem Erfolg an Turnieren teil.

Im Jahr 2000 wurde nach 14 erfolgreichen Jahren die Jugendarbeit der Casting-Gruppe aus Mangel an Nachwuchs  beendet.

Die Angel-Jugendgruppe wurde von 1987 bis 1992 erfolgreich durch den neu ernannten Jugendwart Heinz-Jakob Meyer geleitet.

Unvergessen in dieser Zeit ist der mehrtägige Ausflug der Angel- und Castinggruppe zum Ferienlager des Landessportbundes NRW in Hinsbeck. Es waren ereignisreiche Tage mit sehr vielen Aktivitäten, die den Jugendlichen sehr viel Freude bereitet haben.

Am 1. September 1987 wurde zwischen der Stadt Wassenberg und den Sportanglervereinen Erholung Effeld, Petri Heil Wassenberg, sowie dem Angelsportverein Orsbeck-Luchtenberg ein Pachtvertrag über die beiden stadteigenen Baggerseen im Forster Feld mit einer Laufzeit von 10 Jahre abgeschlossen. Dieser ersetzt den bis dahin gültigen Gestattungsvertrag.

Ein großes Problem waren die vielen Camper und Badegäste, welche im Sommer die Uferzonen des großen Baggersees bevölkerten. Die Stadt Wassenberg, die in der Haftung stand, war mit den Ordnungsbehörden und der Polizei nicht in der Lage, die großen Menschenmengen am Betreten der Gewässer zu hindern. Es kam zu vielen Ausschreitungen. Nach einem Beschluss des Stadtrats wurde der große der beiden Seen eingezäunt. Durch Anbringen von Türen und Toren beteiligten sich die 3 Angelvereine an den Arbeiten. Jedes Vereinsmitglied bekam zum Betreten des Seengrundstückes einen Schlüssel.

Dennoch wurde immer wieder die Umzäunung von Jugendlichen aufgeschnitten, die sich somit gewaltsam Zutritt verschafften, um im See zu baden. Durch Stahlmatten wurde in vielen Arbeitseinsätzen der Zaun so stabilisiert, dass ein Eindringen kaum noch möglich war.

Die Stadtverwaltung beauftragte Mitarbeiter des Bauhofs und die Stadtgärtner mit der Bepflanzung der Uferbereiche des großen Baggersees. Es wurden mehrere tausend Büsche angepflanzt.

Das Gelände um den See, das zuvor nur aus einem kargen und nur mit Binsengras bewachsenen Uferbereich bestand, hatte nun ein viel besseres Aussehen erhalten. In den Gehölzen konnten nun auch Vögel brüten und wir Angler freuten uns über schöne und schattige Angelplätze.

Die Angelvereine erhielten im Jahr 1994 von der Stadt Wassenberg das Hausrecht für die beiden Baggerseen.

Am kleinen Baggersee wurden auf Initiative des Vorsitzenden des SAV Erholung Effeld die Uferzonen mit 3000 Büschen und Sträuchern bepflanzt.

Die Kosten für die Pflanzen wurden auf Antrag von der Landschaftsbehörde übernommen. Rund um den See sollten viele befestigte Angelstellen angelegt werden. Hierzu mussten bei der unteren Landschaftsbehörde des Kreises Heinsberg entsprechende Zeichnungen und Anträge zur Genehmigung des Vorhabens vorgelegt werden. Die Genehmigung dazu wurde erteilt und die Firma Willibert Küppers aus Effeld führte die erforderlichen Erd- und Baggerarbeiten in vielen Arbeitsstunden ehrenamtlich aus.

In mehreren Arbeitseinsätzen der 3 Vereine wurden die Angelstellen mit Weidengeflecht befestigt und es wurden befestigte Treppenabgänge zu den Angelstellen angelegt. Der kleine Baggersee war nun ein schönes und attraktives Angelgewässer.

Ab dem Jahre 1992 wurde die Angel-Jugendgruppe von Hans Mevissen und Lothar Tusche als Jugenwarte betreut. Es wurden mit der Jugendgruppe verschiedene Angelausflüge veranstaltet. Ganz besonders der Ausflug zum Leuker Meer blieb noch lange bei den Jugendlichen und den Betreuern in schöner Erinnerung

1992 wurde das Vereinsgewässer an der Backesweide tiefer ausgebaggert. Dabei wurden die unterspülten Uferbereiche befestigt. Der Uferwall an der Westseite wurde von der Vorder- und Rückseite mit Heckenrosen bepflanzt. Auf der Dammkrone wurden Silberweidenbüsche gepflanzt.

In einer nachfolgenden Aktion wurde der Uferbereich an der Stirnseite des Gewässers, entlang des Weges mit Wasserbausteinen auf der gesamten Länge aufgefüllt und befestigt.

Dies wurde notwendig, weil der Uferstreifen bis in die Nähe des Weges unterspült war und einzustürzen drohte. Eine neu angepflanzte Hecke aus Hainbuchensträuchern grenzt das Grundstück zu den davor neu angelegten Parkplätzen ab. Das war ein großer Arbeitsaufwand, an dem viele Vereinsmitglieder durch aktiven Arbeitseinsatz mitgeholfen haben.

Es wurden nun regelmäßig in jedem Jahr mindestens 4 Vereinsangeln veranstaltet, die sehr gut besucht wurden. Es gab viel Spaß und nach der Siegerehrung saß man oft noch sehr lange am Gewässer zusammen und es wurde viel erzählt. Das Vereinsleben hatte einen neuen Höhepunkt.

In den Jahren zwischen 1995-2001 wurden mit dem niederländischen Abgrabungskonsortium van Dijk Verhandlungen zur weiteren Auskiesung der von der AGOS angepachteten Baggerseen geführt.

Darin einbezogen waren auch die beiden angrenzenden Baggerseen der Firmen Dahmen und Tenzer. Neben zusätzlich zugekauften Parzellen sollten auch die Wege zwischen den Baggerseen ausgekiest werden und es sollte ein großer, zusammenhängender See entstehen. Dieses Vorhaben fand eine vertragliche Einigung. Weiterhin wurden umfangreiche Pläne für ein entstehendes Naherholungsgebiet erstellt.

In Verhandlung mit dem Auskiesungskonsortium und den Kreisbehörden konnte erreicht werden, dass der Angelsport während der Abgrabungsarbeiten in begrenztem Maße weiter ausgeübt werden darf. Weiterhin konnte ausgehandelt werden, dass in den Planungen vertraglich die Schaffung von großen Angelbereichen eingeht und dazu gehörende Parkplätze errichtet werden.

Hierfür haben sich die 4 Vereinsvorsitzenden der AGOS, Heinz Henz und Walter Heinrichs, Anton Gilles, Hans Jürgen Strater, Erhard Daszenis und ganz besonders der Kreisfischereiberater Herbert Kloth eingesetzt, um in vielen Verhandlungsrunden mit den Behörden und den anderen Vertragspartnern eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zu erreichen.

Als vierter Angelverein war der Fischereiverein Kempen-Ophoven mit in die AGOS einbezogen worden, der als Pächter des Tenzer-Baggersees ebenso bei diesem Vorhaben sein Vereinsgewässer verliert.

In der Jahreshauptversammlung im Jahre 1995 stellte sich der langjährige Vorsitzende Walter Heinrichs, der 19 Jahre im Amt war, nicht mehr zur Wahl.

Ihm wurde durch den Bezirksvorsitzenden das Verbandsabzeichen in Gold des VDSF für besondere Verdienste verliehen.

Zum neuen Vereinsvorsitzenden wurde Heinz Henz aus Wassenberg gewählt.

Zur Unterstützung des neuen Vereinsvorsitzenden stellte sich Walter Heinrichs als 2.Vorsitzender zur Verfügung, gemeinsam mit Manfred Wegner, der ebenfalls als 2.Vorsitzender gewählt wurde. Zum neuen Schriftführer wurde Wolfgang Musch gewählt. Heinz-Jakob Meyer wurde zum 1.Kassenwart und Gert Louis zum 2.Kassenwart gewählt und in den neu beschlossenen, geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Die Vereinssatzung wurde geändert und damit die Grundlage für die Umstrukturierung in der Vorstandsarbeit des geschäftsführenden Vorstandes gelegt.

Bis dahin war satzungsgemäß das Vertretungsrecht des Vereins alleine dem 1.Vorsitzenden vorbehalten. Die Initiative zur Schaffung des geschäftsführenden Vorstandes war vom neuen 1. Vorsitzenden Heinz Henz angeregt und eingeführt worden. Gemäß der geänderten Satzung haftet der geschäftsführende Vorstand in seiner Gesamtheit für die geschäfts- und satzungsgemäße Führung des Vereins.

Die Vertretungsvollmacht kann demnach wechselweise vom Vereinsvorsitzenden oder einem der beiden 2.Vorsitzenden gemeinsam mit einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes ausgeübt werden.

Im Jahre 1997 bot sich die Gelegenheit, das 2673 qm große Nachbargrundstück neben unserem Vereinsgewässer an der Backesweide durch einen Grundstückstausch zu erwerben. Von Walter Heinrichs und Heinz-Jakob Meyer wurden die umfangreichen Kauf- und Tauschverhandlungen zum Erwerb des Grundstückes erfolgreich abgeschlossen.

In der Jahreshauptversammlung 1998 haben sich Heinz Henz und Walter Heinrichs im Namen aller Mitglieder bei Heinz-Jakob Meyer dafür bedankt, dass er während des Grundstückskauf dem Verein mit einem zinslos zur Verfügung gestellten Betrag von 5000,00 DM in beispielloser Form dem Verein zur Seite stand.

Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, einen lange gehegten Wunsch des Angelvereins zur Vergrößerung und Verschönerung des Gewässers zu realisieren.

Im Jahr 2000 war das 40 jährige Bestehen des Angelvereins. Hierzu wurden im Sommer die Mitglieder mit ihren Angehörigen zu einem großen Forellenangeln nach „de Watermolen“ in Reppel bei Bocholt in Belgien eingeladen. Dazu hatte der Vorstand zwei großen Angelteiche angemietet. Es wurden 300 Forellen eingesetzt.

Über 90 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt. Es war ein herrlicher Sonntag. Nahezu alle Teilnehmer hatten Forellen gefangen. Bei denjenigen, die wenig gefangen hatten, wurde die Anzahl auf 3 Stück aufgerundet. Mittags wurde in dem schönen Lokal der Wassermühle gemeinsam gespeist. Es war ein gelungener Jubiläumstag.

Da dieses Angeln viel Anklang gefunden hatte, wurden in den folgenden Jahren auf Wunsch vieler Mitglieder dort wieder Forellenangeln angeboten.

Während der Jahreshauptversammlungen der Jahre 2001- 2003 wurden von Kalle Dunken sehr schöne und stimmungsvolle Diavortrage über die Angelerlebnisse an den Vereinsgewässern gezeigt.

Außerdem wurden beeindruckende Diavorträge von den Ausflügen der Karpfenanglergruppe nach Frankreich gezeigt.

Ein für das Vereinsleben besonderes Ereignis war im Jahre 2001 die Anpachtung des großen Kiesabgrabungsgewässers der Firma Josef Jansen im Forster Feld, nahe Gut Wylak.

Es wurden viele und schwierige Verhandlungsrunden zwischen dem 2.Vorsitzenden Walter Heinrichs und dem Kreisfischreiberater Herbert Kloht auf der einen Seite und auf der anderen Seite der unteren Landschaftsbehörde, der Wasserbehörde, dem Kreisordnungsamt, der unteren Fischereibehörde sowie der NABU geführt, die sich über zwei Jahre hinzogen.

Dabei brachte die Einbeziehung der oberen Fischereibehörde, vertreten durch Regierungsdirektor Dr. Mellin, den entscheidenden Durchbruch.

Am Ende der vielen Gesprächsrunden konnte Walter Heinrichs voller Stolz einen langfristigen Pachtvertrag für den schönen See vorlegen.

In vielen Arbeitseinsätzen wurden in sagenhaften 1276 Arbeitstunden mehr als 120 Eisenbahnschwellen und 100 Pfosten als Einfriedung eingegraben und befestigt. Mit 900 Meter Maschendrahtzaun wurde der See eingezäunt. Es wurden von den Mitgliedern viele Tore und Türen in Eigenleistung angefertigt und vor Ort eingebaut.

Mit immens großem Engagement wurden die vielen Arbeitseinsätze von Vorstandsmitglied Wolfgang Musch geplant und gemeinsam mit den Gewässerwarten und vielen fleißigen Mitgliedern ausgeführt. Neben dem Vereinsvorstand und dem unermüdlichen Schriftführer Wolfgang Musch, sind hier besonders zu erwähnen: Toni und Stefan Knoben, Hubert Jansen, Mario Waschkau, Michael Schopphoven, Rolf Kossak, Fred Wenrich und viele weitere nicht genannte Mitglieder.

Einen ganz besonderen Dank gilt der Karpfenanglergruppe, die immer zur Stelle war, wenn es ganz schwierig wurde.

Auch die Jugendgruppe mit ihren Jugendwarten beteiligte sich an 14 Arbeitseinsätzen.

Dieser gewaltige Arbeitsmarathon war zurückblickend betrachtet wie ein Sommermärchen.

Nach einer feierlichen Einweihungsfeier wurde der See im August 2001 mit einem Gemeinschaftsangel freigegeben. Mit Beschluss des Vorstandes wurde das als Jansen-See bekannte Gewässer umgetauft in „Walter Heinrichs See“. Dies wurde bei der Eröffnungsfeier in der feierlichen Festrede durch den Vereinsvorsitzenden Heinz Henz mit der Übergabe der Urkunde über die Namensgebung dokumentiert. Der Kreisfischereiberater Herbert Kloht wurde in großer Dankbarkeit geehrt.

Am 08.02.2002 verstarb der erste Vereinsvorsitzende unseres Angelsportvereins, Gerhard Kremers. Der langjährige 1.Vereinsvorsitzender und Vereinsmitbegründer hat sehr viel für den Erhalt unseres Vereins getan. Ihm gebührt der ewige Dank unseres Vereins.

Unter Mithilfe des Fischereiberaters Herbert Kloht, dem Leiter der unteren Fischereibehörde, Manfred Bongartz und des Vereinsvorstandes, gelang es im Jahre 2005 endlich, die Erlaubnis zum Ausbau unseres Vereinsgewässers an der Backesweide zu bekommen.

Am 27.06.2005 kam der Bagger der Firma Kiesbaggerei Jansen aus Wegberg an. Unter der Leitung von Schriftführer Peter Lennartz und Kassenwart Heinz Jakob Meyer gingen die Baggerarbeiten zunächst zügig voran. Doch starke Regenfälle behinderten das Abfahren des Erdaushubes. Es wurde immer schwieriger und die Arbeiten mussten eingestellt werden. Das Gerät war für diese Verhältnisse ungeeignet. Der Vorstand musste handeln. Mit dem Bagger- und Abfuhrunternehmen Jansen aus Posterholt wurde eine Firma mit den entsprechend schwerem Gerät gefunden.

In zwei Wochen Arbeit wurden 9200 cbm Erde und Kies ausgebaggert und abgefahren. Zur Befestigung des Ufers wurden 460 cbm Wasserbausteine eingebracht. Die Uferzonen wurden egalisiert, die Wege wurden befestigt und in vielen Arbeitseinsätzen der Mitglieder wurden Rasen eingesät und Bäume gepflanzt. Das Grundstück erhielt eine schöne Einzäunung mit 2 Zugangstoren.

Das bereits früher mit einer Hainbuchenhecke eingefriedete Grundstück mit dem schönen Gewässer erfüllt alle Mitglieder mit großem Stolz.

Stellvertretend für die vielen fleißigen Helfer sollen besonders erwähnt werden: Peter Lennartz, Heinz Jakob Meyer, Hans Mevissen und Leo Hendrix, die in besonderem Maße den Ausbau unseres Eigentumsgewässers vorangebracht haben.

Bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2004 wurde Manfred Bongartz, der Leiter der unteren Fischereibehörde, für seine besonderen Verdienste für den Angelsport zum Ehrenmitglied ernannt. Auch der Landtagsabgeordnete Felix Becker erhielt die Ehrenmitgliedschaft unseres des Angelvereins zuerkannt.

Der frühere Vereinsvorsitzende Walter Heinrichs und der amtierende Vereinsvorsitzende Heinz Henz erhielten aus der Hand des Bezirksvorsitzenden Herbert Kloht die goldene Ehrennadel mit Halbkranz verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung des Sportfischerverbandes Nordrhein.

Am 09.01.2005 verstarb ein besonderer Freund und Förderer unseres Angelsportvereins, Baron Freiherr Clemens von Blanckart. Er war es, der immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins hatte. Ihm gilt unser Dank und unser besonderes Gedenken.

In der Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2006 gab es bei den Vorstandswahlen einen Führungswechsel an der Spitze des Vereins.

Nach 12 Jahren als Vereinsvorsitzender stellte sich Heinz Henz nicht mehr zur Wahl. Er wurde mit dem besonderem Dank des Vereinsvorstandes und unter großem Beifall aller versammelten Vereinsmitglieder feierlich verabschiedet.

Als sein Nachfolger wurde der langjährige Kassenwart, Heinz-Jakob Meyer, nahezu einstimmig zum neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Weiterhin wurden mit den beiden neuen 2.Vorsitzenden Wolfgang Musch und Guido Schumacher zwei weitere, erfahrene Vorstände gewählt. Peter Lennartz wurde neuer Schriftführer, außerdem wurden Gerd Louis als 1. und Manfred Lehnen als 2. Kassenwart gewählt.

Der Verein hatte in 2006 einen Mitgliederstand von 320 Senioren und 30 Jugendlichen.

Im Dezember des Jahres 2006 war der plötzliche Tod unseres Vereins-Jugendwartes Rolf Kossak zu beklagen. Mit Rolf haben wir ein sehr engagiertes Mitglied verloren – er war immer für den Verein da, wenn schnelle Hilfe gefragt war. Er hat sich als Jugendwart sehr für die Vereinsjugend eingesetzt.

Das Vereinsleben wurde seit 2006 durch 7 Vereinsangeln besonders belebt.

Dazu gehört auch ein Marathonangeln mit anschließendem Familientag und viel Geselligkeit.

Es kamen 120 Teilnehmer – viele hatten Ihre Frauen und Kinder mitgebracht. Neben dem Angeln gab es einen gemütlichen Grillabend bis spät in den Abend hinein.

In der Jahreshauptversammlung 2007 wurde Jereon Jansen als neuer Jugendwart bestätigt. Er hatte in der Zeit nach dem Tod von Rolf Kossak, die Jugendarbeit sehr engagiert weitergeführt.

Die weiblichen Jugendlichen wurden weiterhin von der beliebten Jugendleiterin Angelika Musch betreut. Der Vereinsvorsitzende Heinz-Jakob Meyer wurde durch den Bezirksvorsitzenden Herbert Kloht mit dem Verbandsabzeichen in Gold des Sportfischerverbandes geehrt.

Beim Effelder Spargelfest in den Jahren 2008 und 2009 wurde durch den Angelsportverein ein Stand aufgebaut, auf dem mit viel Erfolg geräucherte Forellen und Matjesfilets verkauft wurden. Als ehrenamtliche Helfer für einen guten Zweck gingen Toni Knoben, Wolfgang Musch, Heinz Jakob Meyer, Brigitte und Manfred Lehnen und als „Räuchermeister“ Hendrik Kesten mit großem Einsatz zu Werke und Familie Hummel-Stephan, die uns ihre Hauseinfahrt für unseren Stand wie jedes Jahr zur Verfügung stellte. Unsere Forellen erfreuten sich ständig wachsender Beliebtheit. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

Der Erlös wurde in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Effelder Vereine „IGEV“ zum größten Teil für gemeinnützige Aufgaben gespendet.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2010 wurden durch den Vereinsvorsitzenden Heinz-Jakob Meyer mehrere besondere Ehrungen vorgenommen. Für seine langjährige Vorstandsarbeit mit 19 Jahren als Vereinsvorsitzender und 10 Jahre als 2.Vorsitzender, wurde Walter Heinrichs zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Er erhielt eine Ehrenurkunde des Vereins, einen großen Geschenkkorb und einen Blumenstrauß.

Die Mitglieder des gesamten Vorstandes wurden in Dankbarkeit für ihre ehrenamtliche Tätigkeit für den Verein durch den Vorsitzenden mit einem Geschenkkorb ausgezeichnet.

Dies wurde mit viel Applaus der Mitglieder bedacht.

Für die Angelsaison 2009 wurden wieder viele Termine für Vereinsangeln genannt. Besonders erwähnenswert ist das seit 2006 durchgeführte Marathonangeln mit Familientag. Daran nahmen 2008 wieder 102 Mitglieder teil – es war wieder ein ganz besonderes Ereignis. Im Vorjahr hatten noch hatten 49 Angler an dieser Veranstaltung teilgenommen.

In Hinblick auf das 50-jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2010 wurden Arbeitsgruppen aus dem Vorstand und aus Vereinsmitgliedern zusammengestellt. Es wurde ein Festkomitee gebildet.

Es sind viele umfangreiche Arbeiten zu erledigen, die das Jubiläum zu einem schönen Fest werden lassen sollen. Viele Mitglieder freuen sich schon auf die Veranstaltungen zum Jubiläum.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2011 wurden neben den zahlreichen anwesenden Mitgliedern die Ehrenmitglieder des Vereins begrüßt: der Fischereiberater Herbert Kloth, der Leiter der Unteren Fischereibehörde Franz-Josef Salden und der ehemalige Leiter Manfred Bongartz. Als weiterer Gast wurde der Vorsitzende der Bezirksgruppe Rurtal Ewald Braun begrüßt.

Wie in jedem Jahr wurde an vielen diversen Versammlungen teilgenommen. Neben Vorstandsitzungen waren es Versammlungen der Gewässerwarte, IG Untere Rur, Angelgemeinschaft Ophovener-Seenplatte, Interessengemeinschaft Effelder Vereine, Bezirk Rurtal und Infoveranstaltungen des Verbands in Schwalmtal.
Im Jahr 2010 hatte der Verein 411 Mitglieder, davon 373 Erwachsene und 38 Jugendliche.
Es fanden 8 Gemeinschaftsangeln, 6 Hegeangeln, Karpfenangeln und Teamangeln statt. Am Familientag/Marathonangeln nahmen 43 Senioren und 10 Jugendliche teil.
Ein wesentlicher Teil der diesjährigen Versammlung waren die Ehrungen, Auszeichnungen und Danksagungen besonders verdienter Vereinsmitglieder.
Herbert Holper und Alfred Esser wurden mit dem Vereinsabzeichen in Gold geehrt.
Das Verbandsabzeichen in Silber und eine Ehrenurkunde erhielt Gerd Louis. Guido Schumacher bekam eine Ehrenurkunde und die silberne Vereinsnadel.
Die silberne Ehrennadel erhielten Thomas Waßerhaas für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft, Hanns Mevissen für seinen Einsatz im Verein, Leo Hendrix für seinen Einsatz als Gewässerwart, Hans-Peter Lennartz für seine Vereinsarbeit.
Besonderen Dank erhielten Ewald Braun, Franz Josef Salden und Herbert Kloth für ihren Einsatz in verschiedenen Angelegenheiten des Vereins, Bernd Sieben für seinen Einsatz als stellvertretender Jugendleiter und dem Trommler und Pfeifercorps Effeld für seine Unterstützung und die gute Bewirtung in der Bürgerhalle.
Dem Vorsitzenden Heinz-Jakob Meyer wurde durch seine Vorstandskollegen und im Namen des Vereins besonders für seine unzähligen Stunden der ehrenamtlichen Tätigkeiten gedankt.
Ein herzliches Dankeschön ging an die vielen tatkräftigen Helfer, die das Gelingen der 50 Jahrfeier ermöglicht haben.
Vereinsmeister 2010 wurde Thomas Waßerhaas. Den 2. Platz belegte Andreas Schoßtock und den 3. Platz Gerd Louis.
Dieses Jahr standen die Wahlen an. Wahlleiter war Herbert Kloth. Als 1. Vorsitzender wurde Heinz-Jakob Meyer wieder gewählt. Michael Schopphoven und Guido Schumacher wurden die zwei 2. Vorsitzenden. Gerd Louis als 1. Kassierer und Manfred Lehnen als 2. Kassierer, Hans-Peter Lennartz als Schriftführer. Christian Moj wurde bereits in der Jugendversammlung am 12.02.10 als Jugendwart gewählt und somit bestätigt.
Im Frühjahr erfolgte ein 1550 kg Fischbesatz in der Backesweide und in der Dalemerweide. Beauftragt war der Bergische Fischzuchtbetrieb Hermann-Josef Rameil.
Am 13. Mai 2010 wurde das 3. Mal am Effelder Dorf und Spargelfest ein Verkaufstand bei Familie Hummel-Stephan aufgebaut. Die Forellen räucherte Kersten Henk. Für den Verkauf waren Toni Knoben, Aggi Mesaros, Norbert Limburg, Brigitte und Manfred Lehnen zuständig.
Besonderen Applaus bekam die Jugendgruppe wegen ihrer vielen Aktivitäten und für ihr Engagement im Naturschutz. Der VDSF hatte einen Naturschutzwettbewerb für Jugendgruppen für die Jahre 2010 und 2011 bundesweit ausgeschrieben. Der VDSF besteht aus 22 Landesverbänden mit ca. 7000 Vereinen in denen ungefähr 670 000 Angler organisiert sind. Wir haben dort mit unser Projekt „Ausbau einer Schutz- und Laichzone“ den 2. Platz belegt, und einen schönen Pokal, eine Urkunde und 400,- Euro Preisgeld erhalten. Auch beim Jugendnaturschutzwettbewerb des RhFV wurde die Gruppe mit ihrem Projekt mit dem 2. Platz nominiert.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2012 wurden die anwesenden Mitglieder und die Ehrenmitglieder begrüßt.
Das Jahr war sehr arbeitsintensiv und erfolgreich. An vielen Treffen und Versammlungen wurde teilgenommen.
Ewald Braun gab Informationen und Wissenswertes über das Angeln bekannt. Bis 2015 sollen alle Fließgewässer wieder in einen natürlichen Zustand zurück versetzt werden. Die Planungen für die Rur sind bereits angelaufen.
Es fanden 8 Gemeinschaftsangeln, 6 Hegeangeln, Karpfenangeln und Teamangeln statt.
Am Familientag/Marathonangeln nahmen 44 Senioren und 12 Jugendliche teil. Zur Abendvorstellung waren 108 Gäste anwesend.
Ein wesentlicher Teil der diesjährigen Versammlung waren die Ehrungen, Auszeichnungen und Danksagungen besonders verdienter Vereinsmitglieder.
Gerd Bohnen erhielt für 50 Jahre Vereins- und Verbandszugehörigkeit das Verbandstreuezeichen in Gold. Gerd Caron und Martin Becker erhielten für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit ebenfalls das goldene Verbandstreuezeichen. Karl-Heinz Derichs nahm für 25 jährige Vereinszugehörigkeit das Verbandstreuezeichen in Silber entgegen.
Bernd Sieben wurde der Dank für seine unermüdliche Unterstützung in der Jugendarbeit ausgesprochen. Ebenso bedankte man sich bei Herbert Kloth für das Engagement, das er für die Angler und dem Verein zeigt.
Der Gewässerwart Koordinator Toni Knoben berichtete über die zahlreichen diversen Arbeiten der Gewässerwarte. Allen wurde ausdrücklich gedankt, da durch ihren vorbildlichen Einsatz Naturschutz an allen Gewässern praktiziert wird.
Auf die satzungsgemäße Mithilfe (Arbeitsstunden) durch Vereinsmitglieder kann sich der Verein leider nicht verlassen.
Vereinsmeister 2011 wurde Gerd Louis, den 2. Platz belegte Toni Knoben und den 3. Platz Jörg Nordhausen.
Im Frühjahr und im Herbst erfolgte ein 1950 kg Fischbesatz im Jansensee. In der Backesweide und in der Dalemerweide wurden 1000 kg Fische eingesetzt. Die Gesamtsumme der eingesetzten Fische betrug 9400,- Euro.
Der Jahresbeitrag bleibt laut Abstimmung bei 70 Euro.
Einer notwendigen Satzungsänderung wurde zugestimmt. In Zukunft sollen die Notar-und Gerichtskosten auf ein Mindestmaß reduziert werden können.
Die Jugend wird ein Projekt Natur und Umweltschutz am Teich C der Backesweide beginnen.
Am 2. Juni nahm der Verein das 4. Mal am Effelder Dorf und Spargelfest mit einem Verkaufsstand mit gutem Erfolg teil.
Die Forellen wurden von der Firma Sauerländer Forellen GmbH Thomas Ramiel geliefert. Für den Verkauf waren Toni Knoben, Norbert Limburg, Kersten Henk, Christian Moj, Brigitte und Manfred Lehnen zuständig.
Im Oktober 2011 fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Es ging um die Besprechung und Abstimmung von zwei neuen Grundstücken an der Backesweide. Der Erwerb der Grundstücke mit einer Gesamtgröße von 6626 qm und Kosten von 28.500 Euro wurde einstimmig beschlossen.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2013 wurden die zahlreich anwesenden Mitglieder und die Ehrenmitglieder begrüßt.
Nach dem üblichen Jahresbericht durch Heinz Jakob Meyer folgte Berichte des Jugendleiters Christian Moj, des Gewässerwarte Koordinators Toni Knoben, des Kassierers Gerd Louis und des Kassenprüfers Manfred Bongartz. Außerdem informierte der 1. Vorsitzende über die Anpachtung des Gewässers hinter der Backesweide des Besitzers Kurt Heinrichs.
An vielen diversen Versammlungen und Treffen wurde teilgenommen, wie z.B. IGUR, AGOS, IGEV.
An zahlreichen Informationsveranstaltungen vom Kreis wegen der anstehenden Landschaftspläne Untere Rurniederungen, Wassenberger Riedelland und dem Baaler Riedelland Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiet wurde teilgenommen.
Im Jahr 2012 hatte der Verein 451 Mitglieder, davon 412 Erwachsene und 39 Jugendliche. Zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 42 Mitgliedern.
Es fanden 8 Gemeinschaftsangeln, 6 Hegeangeln und ein Karpfenangeln statt. An einem Forellenangeln in Belgien haben 36 Mitglieder teilgenommen.
Der 1. Vorsitzende Heinz Jakob Meyer bedankte sich bei zahlreichen Mitgliedern für ihren besonderen Einsatz und für die gute alljährliche Bewirtung durch den Trommler und Pfeifercorps Effeld bei der Jahreshauptversammlung in der Bürgerhalle.
Guido Schumacher berichtete über die rechtlichen Schwierigkeiten, die sich bei einer Neufassung der Satzung ergebne würden. Es wurde dafür gestimmt, dass die Neufassung der Satzung in eine Überarbeitung der Satzung durchgeführt wird.
Anstelle des bisherigen Kassenprüfers Herbert Kloth wurde Georg Weber gewählt.
Auch in diesem Jahr gab es einige Auszeichnungen und Ehrungen.
Helmut Jäckel zeichnete als Bezirksvorsitzenden Stefan Windeln, Helmut Windeln und Rene Meyer für 25 Jahre Vereins und Verbandszugehörigkeit aus, und Andreas Schostock für 25 Jahre Verbandszugehörigkeit.
Rafaela Günter wurde als Ehrenmitglied mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet. Des weiteren wurde Manfred Kuller für seinen Einsatz im Verein gedankt.
Vereinsmeister 2012 war Gerd Louis, den 2. Platz hatte Andreas Schostock und den 3. Platz Detlef Matusek.
Am Effelder Dorf- und Spargelfest wurde das 5. Mal erfolgreich mit einem Verkaufsstand teilgenommen.

In der vorgezogenen Jahreshauptversammlung im Dezember 2013 wurden obligatorisch die anwesenden Mitglieder und die Ehrenmitglieder begrüßt.
Wie in jedem Jahr wurde an den Versammlungen und Treffen der Gewässerwarte, der IG Untere Rur, der Angelgemeinschaft Ophovener Seenplatte, der Interessengemeinschaft Effelder Vereine, des Bezirkes Rurtal und des Verbandes teilgenommen.
An zahlreichen Informationsveranstaltungen vom Kreis wegen der anstehenden Landschaftspläne Untere Rurniederungen, Wassenberger Riedelland und dem Baaler Riedelland Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiet wurde teilgenommen.
Am 30.11.2013 hatte der Verein 481 Mitglieder, davon 430 Erwachsene und 51 Jugendliche. Wie bereits letztes Jahr konnte ein erneuter Zuwachs von 30 neuen Mitgliedern festgestellt werden.
Es fanden 8 Gemeinschaftsangeln, 6 Hegeangeln, Forellenangeln, Teamangeln, Karpfenangeln und Marathonangeln statt.
Vereinsmeister 2013 war Andreas Schostock, den 2. Platz belegte Gerd Louis und den 3. Platz Stefan Förster.
Wie in jedem Jahr gab es Ehrungen, Jubilare, Danksagungen für besondere Leistungen. Hans Mevissen wurde für sein Engagement als ehemaliger Jugendwart, Gerätewart und als Gewässerwart gedankt.
Ein weiterer Dank ging an den Jugendbetreuer Bernd Sieben und seine Frau, die für die leckere Verpflegung sorgen.
Der Referent für die Öffentlichkeitsarbeit Egon Luettke hat in kreativer und erfolgreicher Weise den SAV unterstützt. Dafür erhielt er viel Anerkennung und Dank.
Der Jahresbeitrag wird laut Abstimmung ab 2015 auf 80,00 Euro festgelegt.
Am 9.05.2013 wurde das 6. Mal der Verkaufsstand mit geräucherten Forellen am Dorf-und Spargelfest mit Erfolg angeboten. Die Forellen wurden wieder von der Firma Sauerländer Forellen GmbH Thomas Rameil bestellt und geliefert. Für den Verkauf waren Toni Knoben, Norbert Limburg und Manfred Lehnen zuständig.
Von der „Schwalm Nette“ erhielt der Verein eine Geldspende in Höhe von 500,00 Euro. Damit konnte die Schutzhütte an der Backesweide saniert werden.

Im August konnte nach vielen Verhandlungen mit dem neuen Pächter des Effelder Waldsees, Henry Maessen, mit der Stadt Wassenberg und dem Kreis Untere Fischereibehörde nach fast 50 Jahren der Effelder Waldsee wieder angepachtet werden.

Im September hat am Effelder Waldsee die erste Gewässeruntersuchung durch Herrn Heiner Keymann stattgefunden.
Am 22.10.13 wurden die Stellnetze im Effelder Waldsee von Herrn Wohlgemut ausgebracht und am nächsten Tag wieder eingeholt.
Im September wurden 2 Röhrichtinseln (je 50 qm) auf dem Gewässer der Backesweide aufgebracht, die für die Gewässerverbesserung, für die Nachhaltigkeit der Fische und der Reproduktion nützlich sind und als Kormoranschutz dienen sollen.
Für ein außergewöhnliches Ereignis sorgte die Jugendgruppe des Vereins.
Sie erhielten am 23.03.14 eine erneute Auszeichnung für ihre Aktivitäten im Naturschutz. Die Jugendgruppe belegte mit ihrem Projekt „Neue Lebensräume für Fische, Amphibien, Vögel, Insekten und Fledermäuse schaffen“ den 1. Platz beim Jugendnaturschutzwettbewerb des RhFV. Dafür erhielten sie vom RhFV eine Urkunde und ein Preisgeld. Am 04.09. 2014 gewann unser Verein mit den Aktivitäten der Jugendgruppe im Naturschutz den mit 1000 EUR dotierten Preis „Sterne des Sports“ im Kreis Heinsberg. Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ der von den Raiffeisenbanken und dem deutschen olympischen Sportbund ausgeschrieben ist, ehrt Sportvereine für ihr Arrangement im Ehrenamt.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2015 wurde neben den zahlreichen anwesenden 178 Mitgliedern der Ehrengast Helmut Jäckel begrüßt.

Wie in jedem Jahr wurde an vielen diversen Versammlungen teilgenommen. Neben Vorstandsitzungen waren es Versammlungen der Gewässerwarte, IG Untere Rur (IGUR), Angelgemeinschaft Ophovener-Seenplatte (AGOS), Interessengemeinschaft Effelder Vereine (IGEV), Bezirk Rurtal, der Verbandsversammlung in Duisburg und viele weitere Versammlungen. Viele Termine gab es wegen der neuen Landschaftspläne, neuer Naturschutzgebiete sowie der Rurniederungen Wassenberger und Baaler Riedelland beim Kreis Heinsberg und der Stadt Wassenberg.

Ein sehr zeitaufwändiges Projekt war in diesem Jahr der Effelder Waldsee. Wegen eines Pächterwechsels wurde die Möglichkeit des Angelns an diesem Gewässer ermöglicht.

Heinz-Jakob Meyer informierte ausführlich anhand von Skizzen und Bauplänen über die Planungen bezüglich des Effelder Waldsees und der Auskiesung der Backesweide.

Im Dezember 2014 hatte der Verein 552 Mitglieder, davon 479 Erwachsene und 73 Jugendliche.

Wesentliche Themen der diesjährigen Versammlung waren die Wahlen, Ehrungen, Auszeichnungen und Danksagungen besonders verdienter Vereinsmitglieder.

Im Februar 2014 gab Hans-Peter Lennartz sein Amt als Schriftführer auf. Helmut Busch übernahm kommissarisch diese Aufgabe.

Gewählt wurden: Heinz-Jakob Meyer als 1. Vorsitzender, Manfred Lehnen als erster 2. Vorsitzender, Helmut Busch als zweiter 2. Vorsitzender, Gerd Louis als 1. Kassenwart, Norbert Joeris als 2. Kassenwart, Rita Hummel-Stephan als Schriftführerin und Christian Moj als Jugendwart. Wahlleiter war Wilfried Reger.

Zudem wurden die Gewässerwarte auf Antrag per Blockwahl wieder gewählt bzw. neu gewählt.

Helmut Jäckel übernahm die Ehrungen: Guido Schumacher wurde für besondere Verdienste für den Verein (über 16 Jahre im Vorstand) mit dem silbernen Ehrenzeichen des Verbandes ausgezeichnet. Helmut Busch erhielt für 40 Jahre Vereinstreue und für besondere Verdienste für den Verein die Urkunde in Gold und die goldene Ehrennadel.

Ein besonderes Highlight der Jugendabteilung war der 1. Platz bei „Sterne des Sports“, eine Kooperation zwischen dem Kreissportbund und der Raiffeisenbank Heinsberg. An diesem Wettbewerb nahmen auf Kreisebene 22 Vereine teil.

Am 29. Mai 2014 nahm der Verein zum siebten Mal mit einem Verkaufsstand am Effelder Dorf- und Spargelfest teil.

Besonderen Dank erhielten zahlreiche Mitglieder für ihren Einsatz in verschiedenen Angelegenheiten des Vereins wie z.B. Hans-Peter Lennartz, Michael Schopphoven, Helmut Busch, Christian Moj, Bernd Sieben und Egon Luettke. Dem Trommler- und Pfeifercorps Effeld wurde für seine Unterstützung und die gute Bewirtung gedankt.

Dem Vorsitzenden Heinz-Jakob Meyer wurde durch seine Vorstandskollegen und im Namen des Vereins besonders für seine unzähligen Stunden der ehrenamtlichen Tätigkeiten gedankt.

In diesem Jahr fanden wieder verschiedene Hegefischen statt: Vereinsangeln, Teamangeln, Karpfenangeln und Raubfischangeln.

Vereinsmeister 2014 wurde Sebastian Louis mit 458 Punkten, den 2. Platz belegte Andreas Schosstock mit 312 Punkten und den 3. Platz mit 201 Punkten machte Stefan Förster.

Eine Textänderung der Vereinssatzung zum Thema Arbeitsdienst § 9, 2. Absatz Ziffer f wurde einstimmig beschlossen.

Wegen der gering ausgeführten Arbeitsdienste in den vergangenen Jahren wurde eine befristete Veränderung eingeführt: Für die nächsten zwei Jahre (2016 und 2017) sollen Mitglieder für doppelt geleistete Arbeitsdienste eine Beitragsermäßigung (halber Jahresbeitrag) von 40,00 Euro erhalten.

Harald Thissen wurde als Ehrenmitglied aufgenommen. Er hat dem Verein in unzähligen, ehrenamtlichen Stunden für die Erweiterung der Backesweide alle Entwürfe, schriftliche Anträge und Verhandlungen mit Behörden erledigt.

Stefan Drachenberg als Architekt für die Backesweide erhielt für seinen Einsatz als Planer für die Brücke und Statik einen Präsentkorb.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2016 wurde neben den zahlreichen anwesenden 177 Mitgliedern der Ehrenvorsitzende Walter Heinrichs, Franz-Josef Salden und Egon Luettke begrüßt. Wegen eines anderen Termins konnte der Kreisfischereiberater Herbert Kloth nicht teilnehmen.

Wie in jedem Jahr wurde an vielen diversen Versammlungen teilgenommen. Neben Vorstandsitzungen waren es Versammlungen der Gewässerwarte, IG Untere Rur (IGUR), Angelgemeinschaft Ophovener-Seenplatte (AGOS), Interessengemeinschaft Effelder Vereine (IGEV), Bezirk Rurtal, der Verbandsversammlung in Duisburg und viele weitere Versammlungen.

Im Dezember 2015 hatte der Verein 571 Mitglieder, davon 504 Erwachsene und 67 Jugendliche.

Wesentliche Themen der diesjährigen Versammlung waren die Ehrungen, Auszeichnungen und Danksagungen besonders verdienter Vereinsmitglieder.

Besondere Aktionen der Jugendabteilung waren der Fischlehrpfad an der Rur, der Gewinn des Naturschutzwettbewerbes des DAFV, Aktionstage und Sommercamps an der Backesweide.

Ein zeitaufwändiges Projekt (ca. 950 Arbeitsstunden) und viele zusätzliche Termine in diesem Jahr war die Auskiesung der Backesweide. Ab dem 24.08.2015 hat die Firma Leenaerts aus Born die Auskiesung 3 Wochen lang durchgeführt.

Am 14. Mai 2015 nahm der Verein zum achten Mal mit einem Verkaufsstand am Effelder Dorf- und Spargelfest teil.

Aus finanziellen Gründen wurde die Regelung des doppelt geleisteten Arbeitsdienstes (halber Jahresbeitrag) aufgehoben. Viele Mitglieder haben zwei und sogar mehrere Arbeitsdienste geleistet.

Die Satzung musste nochmals geändert werden. Es handelt sich um den § 9, 2. Absatz Ziffer f (GdB, Altersgrenze für Arbeitsdienst, Mitgliederbeiträge) und § 16 (Benennung der Liquidatoren und Verwendung bei Vereinsauflösung).

Es wurden 4 Hegefischen, Karpfenangeln und Teamangeln durchgeführt. Im August fand ein Schnupperangeln für die Frauen statt, das sehr gut angenommen wurde.

Vereinsmeister 2015 wurde Andreas Schosstock, den 2. Platz belegte Herbert Holper und der 3. Platz ging an Stefan Knoben.

25 Jahre Vereinszugehörigkeit haben Daniel Becker, Leo Hendrikx und Hans Mevissen. Die Auszeichnung übernahm Herr Egon Luettke.

Mit den Vereinen Angelfreunde Haaren und Petri Heil Karken wurden Kooperationen vereinbart. Somit ist ein gegenseitiges Beangeln zusätzlicher Gewässer möglich.

Heinz-Jakob Meyer bedankte sich bei den zahlreichen Mitgliedern für ihren besonderen Einsatz, sowie dem Trommler- und Pfeifercorps Effeld für seine Unterstützung und die gute Bewirtung.

In der Jahreshauptversammlung im Februar 2017 begrüßte der 1. Vorsitzende Heinz-Jakob Meyer alle anwesenden 174 Mitglieder und eröffnete somit die Jahreshauptversammlung.

Besonders begrüßt wurden Franz-Josef Salden (zuständig für Jagd und Fischerei im Kreis Heinsberg), der Kreisfischereiberater Herbert Kloth und Egon Luettke in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender und Referent für die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes.

Zusätzlich begrüßt wurden die Kooperationsvereine Angelfreunde Haaren mit den beiden Vorsitzenden Helmut Kranz und Frank Pauels, sowie der Angelverein Petri Heil Karken mit den Vorsitzenden Andreas Seifert und Peter Peggen.

Entschuldigt fehlte der Ehrenvorsitzende Walter Heinrichs und der kommissarische Jugendwart Arnold Faßbender.

Der Vorsitzende bedankte sich im Namen des Vorstandes bei den Sponsoren des Vereines, wie „Die Köderkiste“ in Gerderath, der Hengelsportzentrale Limburg in Roermond, dem Adria Restaurant in Rothenbach und der Firma Rupp in Heinsberg.

Heinz-Jakob Meyer berichtete über das vergangene Jahr.

Im Dezember 2016 hatte der Verein 577 Mitglieder (davon 521 Erwachsene und 56 Jugendliche)

Wie in jedem Jahr nahmen die Vorstandsmitglieder an zahlreichen Versammlungen des Vorstandes, der Gewässerwarte, IGUR, AGOS, IGEV, des Bezirks Rurtal, der Verbandsversammlung Duisburg und vielen weiteren Versammlungen teil.

Ein zeitaufwändiges Projekt in diesem Jahr war die Auskiesung der Backesweide. Die Fertig-Abnahme war im August 2016.

Am 05.05.2016 nahm der Verein zum neunten Mal erfolgreich mit einem Verkaufstand am Effelder Dorf-und Spargelfest teil. Die Forellen wurden von der Firma Sauerländer Forellenzucht GmbH bestellt und geliefert. Zuständig für den Ablauf waren Toni Knoben, Mona Senster, Helmut Busch und Andreas Reinhardt.

Am 01.04.2016 gab Christian Moj sein Amt als Jugendleiter auf. Zum kommissarischen Nachfolger wurde Arnold Faßbender. In der Jugendversammlung wurde er zum neuen Jugendwart gewählt.

An den sieben Hegeangeln nahmen je 97 Mitglieder teil. Es wurden insgesamt 719 Fische geangelt.

Am Karpfenangeln beteiligten sich 20 Mitglieder. Den 1. Platz belegte das Team Reiner und Pascal Hambach.

Am Teamangeln beteiligten sich 30 Mitglieder. Den 1. Platz belegte das Team Achim Barten und Herbert Holper mit 72 Fischen und 370 Punkten. Den 2. Platz belegte das Team Andreas und Marcel Reinhardt mit 20 Fischen und 165 Punkten. Der 3. Platz ging an das Team Gerd und Sebastian Louis mit 49 Fischen und 115 Punkten. Am Raubfischangeln beteiligten sich 18 Mitglieder.

Weitere zusätzliche Angelaktionen waren Bezirksangeln für Senioren/Junioren wie Fließwasserfischen an der Rur und ein Stillwasserfischen am Kahnweiher in Waldfeucht. Für die Jugend ein Stillwasserfischen in Brachelen und ein Fließwasserfischen an der Rur.

Für diese Angelmöglichkeiten bedankte man sich bei Egon Luettke und Hans-Peter Richter, die das Bezirksangeln wieder ermöglicht haben.

198 Mitglieder haben ihren Arbeitsdienst geleistet.71 Mitglieder leisteten mehrere Dienste. 15 Mitglieder leisteten sogar mehr als 20 Stunden.

Der Fischbesatz 2016 bestand aus 1600 kg diversen Fischen, 300 Edelkrebse (die im Waldsee eingesetzt wurden) und 1000 originale Karauschen.

Heinz-Jakob Meyer bedankte sich für die gute Kooperation mit den beiden Nachbarvereinen und bat die beiden Vereins-Vorsitzenden Helmut Kranz und Andreas Seifert zu einem gemeinsamen Foto.

Besonderen Dank erhielt Christian Moj für seine bis April 2016 geleistete hervorragende Arbeit in und mit der Jugend.

Bernd Sieben, der seit Jahresbeginn 2017 ausschied, wurde für seine Tätigkeit als Betreuer und Versorger der Jugendgruppe gedankt.

Egon Luettke übernahm die Ehrung für 40 Jahre Vereins-und Verbandszugehörigkeit von Kurt Fahl.

Anton Gilles wurde für 50 Jahre Tätigkeiten und Ämter in diversen Vereinen, als Mitbegründer und Initiator für verschiedene Vereine, als Träger vieler Auszeichnungen und für zehn Jahre Leiter der Angel-AG in der Schule Orsbeck geehrt.

Chronik SAV (2017)

Der 1. Vorsitzende Heinz-Jakob Meyer begrüßte alle anwesenden 155 Mitglieder und eröffnete somit die Jahreshauptversammlung im Februar 2018.

Besonders begrüßt wurden Herbert Kloth, Franz-Josef Salden, Egon Luettke und das Ehrenmitglied Manfred Bongartz.

Zusätzlich begrüßt wurden die beiden Vorsitzenden der Kooperationsvereine Helmut Kranz und Andreas Seifert.

Der Vorsitzende bedankte sich im Namen des Vorstandes bei den Sponsoren des Vereines, wie „Die Köderkiste“ in Gerderath, dem Adria Restaurant in Rothenbach und der Firma Rupp in Heinsberg.

Am 31.12.2017 hatte der Verein 611 Mitglieder (davon 538 Erwachsene und 73 Jugendliche).

Wie in jedem Jahr nahmen die Vorstandsmitglieder an zahlreichen Versammlungen des Vorstandes, der Gewässerwarte, IGUR, AGOS, IGEV, des Bezirks Rurtal, der Verbandsversammlung Duisburg und vielen weiteren Versammlungen teil.

Am 25.05.2017 nahm der Verein zum zehnten Mal erfolgreich mit einem Verkaufstand am Effelder Dorf-und Spargelfest teil. Der Verkaufsstand wurde erstmalig von Peter Peggen zur Verfügung gestellt. Die Forellen wurden von der Firma Sauerländer Forellenzucht GmbH bestellt und geliefert. Zuständig für den Ablauf waren Mona Senster, Helmut Busch und Andreas Reinhardt.

Am 15.04.2017 stellte Manfred Lehnen sein Amt als 2. Vorsitzender aus privaten Gründen zur Verfügung. Sein kommissarischer Nachfolger wurde Björn Wilms.

An den sieben Hegeangeln nahmen je 74 Senioren und 7 Jugendliche teil. Insgesamt wurden 1095 Fische geangelt.

Am Karpfenangeln beteiligten sich 18 Teams. Den 1. Platz belegte das Team Pascal Schostock und Sascha Schreinemacher. Den 2. Platz belegte das Team Phillip Schmitz und Bernd Symanowski. Den 3. Platz belegte das Team Marcel Reinhardt und Hendrik Nickel. Der schwerste Fisch wurde von Pascal Schostock geangelt.

Am Teamangeln beteiligten sich 20 Mitglieder. Den 1. Platz belegte das Team Schostock/Schostock mit 271 Fischen und 1395 Punkten. Den 2. Platz belegte das Team Günter/Peschen mit 39 Fischen und 850 Punkten. Der 3. Platz ging an das Team Barwisch/Wagner mit 91 Fischen und 610 Punkten.

Am Raubfischangeln beteiligten sich 10 Senioren und 1 Jugendlicher.

Viele Mitglieder nahmen beim Verbandsangeln teil: ein Stillwasserfischen beim ASV Pferdsbruchfreunde e.V. Kaarst am 04.06.2017 und ein Fließwasserfischen an der Rur am 15.10.2017. Daran nahmen 14 SAV Mitglieder teil. Das Vereinsheim in Effeld wurde für die Verpflegung zur Verfügung gestellt.

Weitere zusätzliche Angelaktionen für die Jugend waren das Fließwasserfischen an der Rur am 20.05.2017 und ein Stillwasserfischen beim AC Horster See am 24.09.2017.

175 Mitglieder haben ihren Arbeitsdienst geleistet. Es wurden insgesamt 1200 Stunden gearbeitet.

Hier die Besatzmaßnahmen für 2017: 250 kg Schleien, 200 kg Brassen, 250 kg Karauschen/Giebel, 250 kg Rotfedern, 600 kg Rotaugen, 100 kg Wildkarpfen, 50 Zander und 30 Hechte.

Sebastian Louis verlas den Bericht der Jugendabteilung, die derzeit aus 73 Jugendlichen besteht.

Es wurde über die vielen Aktivitäten wie Aktionstage, Bezirksangeln, Jugendcamps bzw. Erlebniswochenenden, Projekt FINNE, Workshops und vieles mehr berichtet.

Eine Besonderheit war die Öffentlichkeitsarbeit im September 2017. Viele Politiker, regionale Unternehmer und Organisationen, Schulen und Jugendleiter anderer Vereine wurden eingeladen. Sie konnten die aktive Jugendarbeit des SAV an verschiedenen Stationen/ Workshops kennenlernen. Bei dieser Veranstaltung wurden Spenden in Höhe von 1450,00 Euro erreicht.

Besonderen Dank erhielt Heinz-Jakob Meyer für seine unermüdliche und tatkräftige Unterstützung.

Vereinsmeister 2017 wurde mit Platzziffer 12, 220 Fischen und 1270 Punkten Andreas Schostock. Den 2. Platz belegte mit Platzziffer 23, 45 Fischen und 385 Punkten Mona Senster. Den 3. Platz belegte mit der Platznummer 24, 69 Fischen und 390 Punkten Stefan Förster.

Manfred Lehnen wurde für besondere Verdienste für den Verein und seine hervorragende Vorstandsarbeit als 2. Vorsitzender gedankt. Im Vorstand war er elf Jahre lang.

Einen zusätzlichen Dank erhielten auch Arno Faßbender, Sebastian Louis, Uwe Meyer, Guido Reynders, Kai Faßbender, Philip Schmitz, Karin Faßbender, Monika Mann, Sandra Reynders, Heike Meyer und Mona Senster für die hervorragende Arbeit in und mit der Jugendgruppe des SAV.

Für 25 Jahre Vereins- und Verbandszugehörigkeit wurde Anton Durand von Egon Luettke geehrt. Herr Durand erhielt die Urkunde vom SAV.

Gedankt wurde Björn Wilms für seine kommissarische Vertretung als 2. Vorsitzender und Norbert Joeris für die aufwändige und moderne Neugestaltung der Homepage.